Blogtour "Tödliche Verdächtigungen








Herzlich willkommen und hereinspaziert 
bei der Blogtour zum Krimi
"Tödliche Verdächtigungen" von
Silvia Stolzenburg.

 (Quelle:www.amazon.de)


Gestern konntet ihr bei Stefanie hinter die Kulissen einer JVA schauen. 


Heute geht es hier bei den Leseschnecken um das Ermitteln auf eigene Faust.


Für Ermittlungen in schwerwiegenden Delikten, wo der Täter noch flüchtig bzw. unbekannt  ist, wird fast immer eine Arbeitsgemeinschaft, genannt AG, bebildet. Diese befasst sich ausschließlich mit diesem einen Fall. Sei es Tatorsicherung, Vernehmungen von Zeugen und Durchsicht von Spuren und Beweismaterial.

Eine Arbeitsgemeinschaft kann mit Beamten der Kriminalpolizei und der Schutzpolizei bestückt werden. 

Hier arbeitet man eng mit der Staatsanwaltschaft und auch anderen Behörden zusammen.
Dies geschieht somit in der Dienstzeit und jedes Vorgehen wird mit den dazugehörigen Kollegen besprochen. 
Die Dienstzeit einer solchen AG ist meist über die normale Dienstzeit hinaus und erfordert viel Verständnis von der Familie und dem Partner.

Hier im Fall ist Anna mit dem Fall vertraut und arbeitet auch mit. 

Dann stellt es sich heraus, dass es sich bei dem Hauptverdächtigen um ihren leiblichen Vater handelt.
Sie versucht es zu verheimlichen, aber aufgrund eines anonymen Hinweises, kommt die Sache ans Tageslicht.
Selbstverständlich wird sie sofort von dem Fall abgezogen und muss in den Urlaub gehen. Hierbei ist ihre Dienstwaffe im Dienststellenwaffenfach abzulegen.

Jetzt kommt es zu dem eigentlichen Thema, das Ermitteln auf eigene Faust.
Jeder kann verstehen, dass Anna sich nicht mit Urlaub beschäftigen kann, denn sie fühlt,dass ihr Vater Roland unschuldig ist, bzw. sie möchte einfach nicht glauben, dass Roland der Mörder ist. 

Aber hier liegt das Riesenproblem. 
Sie hat das Verbot bekommen, sich mit dem Fall zu beschäftigen, macht aber viele Alleingänge, von denen die an dem Fall arbeitenden Kollegen nichts mitbekommen.

Dies kann zu gefährlichen Situationen führen, in die Anna natürlich auch prompt hineingeraten ist. 

Sie führt Amtshandlungen durch und nimmt Kontakt zu gefährlichen Personen auf. Und das alles ohne Erlaubnis und auch ohne ihre Dienstwaffe, die wenigstens ein wenig Schutz bietet.

Nur durch viel Glück entkommen Anna und Roland dem sicheren Tod. 

Durch so ein unbedachtes Einschreiten kann auch ein länger geplantes Vorgehen der eingesetzten Polizeibeamten vollkommen platzen.

Man ist, gerade wenn es ein Familienmitglied betrifft, nicht mehr objektiv,sondern versucht alles, damit man die Unschuld beweisen kann. Und gerade Objektivität ist sehr wichtig bei den Ermittlungen in einem Mordfall oder anderen Kapitaldeliktes. 

 Daher ist in meinen Augen ein Ermitteln auf eigene Faust sehr gefährlich und man sollte dies tunlichst vermeiden.

Abgesehen von der eigenen Gefährdung kann es auch zu disziplinarrechtlichen Folgen kommen. Diese können sehr empfindlich sein. 
Vom Verweis bis sogar zur Entlassung aus dem Dienst. Hier kommt es natürlich darauf an, was genau gemacht worden ist, bzw. welches Fehlverhalten vorgeworfen werden kann. 


Abgesehen von dem hier vorliegenen Fall, dass eine Polizeibeamtin ermittelt hat, gibt es auch Privatpersonen, die sich zusammengeschlossen haben zu einer sogenannten Bürgerwehr.

Sie sind der Meinung, dass die Polizei nicht genug tun würde. 
Einerseits kann man das Engagement gut heißen, aber wenn es zu einer einer brisanten Situationen kommen würde, hat keiner der Personen rechtliche Möglichkeiten außer der Festnahme durch jedermann gemäß §127 Abs.1 StPO.


Diese Ausführung entspricht nur meiner persönlichen Meinung und jeder kann zu dieser Sache eine eigenen Meinung haben.


Da es auch diesmal ein Gewinnspiel gibt, ist hier meine Frage an euch:

Was haltet ihr persönlich von dem Ermitteln auf eigene Faust?


Zu gewinnen gibt es:

1. Preis:

1 Print "Tödliche Verdächtigungen"




2. Preis:

2x1 Schlüsselanhänger

3. Preis:

2x1 signiertes Lesezeichen



 Teilnahmebedingungen:


Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.

Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.

Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.

Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.

Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel wird von CP - Ideenwelt organisiert.

Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.

Sollte der Gewinner sich im Gewinnfall nach Bekanntgabe innerhalb von 7 Tagen nicht bei CP-Ideenwelt melden, rückt ein neuer Gewinner nach und man hat keinen Anspruch mehr auf seinen Gewinn. 

Das Gewinnspiel endet am 17.03.2017 um 23:59 Uhr.

Morgen gibt es bei Barbara ein Autoreninterview mit der Autorin Silvia Stolzenburg.

Ich wünsche euch noch viel Spaß mit der Blogtour zu Tödliche Verdächtigung und viel Glück bei der Verlosung.




Hier nochmal alle Stationen der Blogtour:


Tag 1 - Reihenvorstellung Tine Pöppe

Tag 2 - Wer ist Anna Benz? (Tagebuch- oder Steckbrief oder Fallakte) Nadja Bickhardt

Tag 3 - Beziehung zwischen Vater und Tocher Stefanie Steger

Tag 4 - Bipolare Störung (Was ist das? Umgang damit. Was hilft?) Yvonne Hantschel
 
Tag 5 - Hinter den Kulissen der JVA (Autorin plaudert hinter den Kulissen über ihren Beruf der JVA Stammheim) Stefanie Steger

Tag 6 - Ermitteln auf eigene Faust (Probleme, Konsequenzen, Gesetze?) Leseschnecken

Tag 7 - Autoreninterview Barbara Häcker

Tag 8 - Gewinnerbekanntgabe auf allen Blogs



Kommentare

  1. Hallo und guten Tag,

    hm, schwierig denn ich war noch nie in so einer Lage.
    Wahrscheinlich würde ich es wohl auch selber mich als Ermittler in eigener Sache outen. Wenn ich merke....die Polizei....glaubt auch nicht mehr an die Aufklärung.

    Und dann würde ich es wohl selber versuchen...vielleicht habe ich mehr Glück...ein Versuch ist es auf alle Fälle immer wert, denke ich!!

    LG..Karin...

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  2. Davon halte ich nichts. Man sollte diese Sache lieber der Polizei überlassen.

    Liebe Grüße,
    Daniela

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  3. Hallo,
    Dankeschön für Deinen Beitrag.
    Ich finde es gefährlich weil kann etwas schief gehen
    und ich glaube das besser ist wenn das Polizei das macht weil sie sind ausgebildet und wissen wie.

    Liebe Grüße Margareta Gebhardt ( Stern44 )
    margareta.gebhardt@gmx.de

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  4. Ich finde man sollte sowas der Polizei überlassen bevor man sich selbst in Gefahr bringt

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  5. Hallo,
    ich halte nicht viel davon, da das verdammt gefährlich sein kann.
    Liebe Grüße
    Isabell

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  6. Hallo,

    ich halte nichts davon, da man dadurch wahrscheinlich mehr zerstört, als dass man bei den Ermittlungen hilft...

    LG

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