Rezension #188: Die Bibliothek der besonderen Kinder

Ransom Riggs

Am 02.11.2016 bei KNAUR erschienen
ISBN: 978-3-426-52027-7
Genre: Fantasy
Sprache: Deutsch
Gelesen als Taschenbuch, Knaur TB, 544 S.
Empf. VK-Preis: € 14,99 [D] inkl. MwSt


[www.droemer-knaur.de]



Der dritte Band der "Besonderen Kinder"-Trilogie von Ransom Riggs
Nachdem ihre Freunde von den feindlichen Wights entführt wurden, machen Jacob und Emma sich auf eine gefährliche Suche, um sie und die gefangenen Ymbrynen – so nennen sich die Schutzpatroninnen besonderer Kinder – zu befreien.
Die Spurt führt sie in die Zeitschleife Devil’s Acre, wo der Abschaum der Gesellschaft der Besonderen lebt, und schließlich zur geheimen Festung der Wights. Dort decken sie ein noch größeres Geheimnis auf: Caul, Miss Peregrines böser Bruder, will die sagenumwobene „Seelenbibliothek“ Abaton finden und sich mithilfe der dort verborgenen Kräfte zum Herrscher der Besonderenwelt aufzuschwingen. Und Jacob ist der Schlüssel dazu …
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Erster Satz:
Das Monster stand nicht mal eine Zungenlänge entfernt, den Blick auf unsere Kehlen gerichtet, das verschrumpelte Gehirn voller Mordgelüste.“


„Die Bibliothek der besonderen Kinder“ ist der dritte und letzte Teil der Trilogie. Wie auch seine beiden Vorgänger lässt er sich sehr flüssig lesen. Es ist aus Jacobs Sicht in der Ich-Form geschrieben.

Die Charaktere sind bereits aus den Vorgängern bekannt. Hier allerdings kommen auch einige neue Charaktere hinzu die ebenso wie Jacob, Emma und die anderen bekannten Charaktere sehr überzeugend dargestellt werden. Ich war von den Handlungen der einzelnen Charaktere überrascht und auch von den Wendungen die sie gemacht haben. Die Aktionen und Reaktionen sind sehr gut verständlich und passen zu dem Geschehen.

Die Szenen sind wieder sehr Bildgewaltig dargestellt. Ich konnte mich schnell hineinfinden und hatte schnell ein gutes Bild vor Augen. Hier wird genug preis gegeben um sich ein gutes Bild zu machen aber man wird auch nicht mit unnötigen Informationen zugeschüttet. Sehr stimmig.

Die Geschichte und die Grundidee sind einfach genial. Die Idee und die Umsetzung sind super gelungen und absolut rund. Ich bin immer noch total geflashed von der Geschichte und würde sie auf der Liste meiner Lieblingbücher ganz weit oben ansiedeln.

Das Cover und auch das Innenleben sind sehr ansprechend gestaltet. Die Schmuckseiten zu den Kapitelanfängen und die Untermalung mit den Bildern ist wieder sehr gelungen. Das Cover fügt sich gut in der Reihe der anderen beiden ein. Ich finde es sehr ansprechend und es rundet das Gesamtpaket sehr gut ab.

Der Übergang zwischen dem Ende von „Die Stadt der besonderen Kinder“ und der Start von „Die Bibliothek der besonderen Kinder“ ist absolut gelungen. Ich brauchte keine drei Sätze da war ich wieder richtig in der Geschichte drin, gut den zweiten Band hatte ich vor kurzem erste beendet aber dennoch, ein gelungener Anfang.
Die Geschichte konnte mich schnell packen und hat mich mit der bildgewaltigen Beschreibung wieder sehr schnell überzeugt. Durch den flüssigen Schreibstil lies sich das Buch sehr gut lesen. Die Seiten flogen mir nur so dahin und ich habe das Buch mit wenigen, notwendigen, Unterbrechungen durch gelesen. Meine Gedanken waren gefesselt und sind nur sehr selten abgeschweift.
In meinen Augen ist es ein sehr stimmiger dritter Teil. Mich macht es sehr traurig das diese Reise und dieses Abenteuer nun vorbei ist. Die Reihe der besonderen Kinder werde ich mit auf jeden Fall noch einmal zur Hand nehmen und es noch mal lesen.



„Die Bibliothek der besonderen Kinder“ ist ein würdiger Abschluss der Trilogie. Die Geschichte glänzt mit tollen Charakteren, bildgewaltigen Szenen und Spannenden Handlungen. Ich war sehr schnell eingefangen und konnte das Buch kaum aus den Händen legen. Eine absolut gelungene Trilogie die ich sicher noch einmal lesen werde. Absolut lesenswert aber Achtung sie macht süchtig nach mehr.


5 von 5 Schnecken
hoch Spannend und fesselnd


Mein Dank für das Leseexemplar geht an die Verlagsgruppe Droemer KNAUR.
Durch das Bereitstellen des kostenlosen Leseexemplars wurde meine Meinung nicht beeinflusst.

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