Rezension #170: Symantriet - Das Erbe der Vergangenheit


Am 01.12.2016 bei Books on Demand erschienen
ISBN: 978-3-7431-0053-4
Genre: Fantasy
Sprache: Deutsch
Gelesen als Paperback, 364 Seiten
Preis: 12,99 € incl. MwSt


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Die fünfzehnjährige Isabelle ist das einzige Kind des Königs Elias von Endline. Das kluge und von einer besonderen Gabe beschenkte Mädchen wächst behütet und mit allen Freiheiten, die es sich nur wünschen kann, auf.
Ihre Welt scheint perfekt, doch eines Tages ändert sich plötzlich alles und sie steht vor den Scherben ihres Lebens, während das Schicksal Symantriets auf ihren Schultern lastet.
Kann sie an ihren Schicksalsschlägen reifen oder wird sie untergehen?
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Erster Satz:

Ein kalter, harter Wind fegte über das raue Land und ließ dabei jeden Grashalm, jeden Ast und jeden Baum unter seiner Macht erzittern.“


„Symantriet - Das Erbe der Vergangenheit“ lässt sich meist sehr flüssig lesen, ich wurde nur Anfangs durch die Ähnlichkeit einiger Namen und im Verlauf der Geschichte durch einige kleiner Fehlerchen ausgebremmst. Die Grundidee zu der Geschichte finde ich sehr gelungen, leider konnte mich das Buch nicht von Anfang an mitreißen. Der Start war etwas schleppend aber je weiter ich mich dem Ende näherte desto flüssiger empfand ich das Lesen. Gegen Ende war ich auch von der Geschichte mehr gefangen und nun bin ich doch sehr gespannt wie es „Auf der Flucht“, dem zweiten Band weiter geht. Darauf werden wir aber wohl bis zum Herbst warten müssen.

Sehr interessant fand ich die verschiedenen Sichtweisen. Die zum Teil ein und die selbe Situation aus anderen Perspektiven erzählten. Das Buch ist in der Erzählperspektive geschrieben und meist sind Belle, Chase und Gregor die Hauptpersonen aber auch andere nehmen hier gerne kurzzeitig die Hauptrolle ein.

Die Charaktere sind an sich gut durchdacht, sie sind sehr Abwechslungsreich und jeder nimmt eine wichtige Rolle ein.
Mir ist die Junge Belle gleich sehr sympathisch und auch Chase, der Weiberheld macht einen sympathischen Eindruck.
Camelia und Gregor gehören für mich nicht gerade zu den Sympathieträgern aber sie füllen Ihre Rollen sehr gut aus und sind auch für die eine und andere Überraschung gut.
Ich bin gespannt was aus diesen Charakteren noch wird. Und wie sie sich weiter entwickeln.
Meiner Ansicht nach werden Belle und Chase noch über sich hinauswachsen und gerade Belle wird mit Ihrer Gabe so einiges erreichen können. Ich wünsche mir das die beiden sich gut gegen Camelia und Gregor zur Wehr setzen und gestärkt aus der Geschichte heraus kommen. Bin ich ein böser Mensch wenn ich mir wünsche das Camelia und Gregor ganz böses Leid widerfahren wird?

Die Geschichte und die Szenen sind gut beschrieben und gut erdacht. Mich konnte die Geschichte leider nicht von Anfang an mitreißen, das wurde erst im späteren Verlauf besser. Die Szenen allerdings sind gut beschrieben so dass man als Leser durchaus ein gutes Bild vor Augen bekommen kann. Der Ablauf der Szenen ist nachvollziehbar und erscheint mir sehr logisch.
Ich mag die Szenen die sich in dem Wald abspielen sehr gern. Gerade das sich Wege öffnen, die vorher nicht da wahren, finde ich sehr zauberhaft.
Am beklemmendsten ist die Situation in Belles Gemächern. Die aus allen drei Seiten beäugt wird. Aber auch diese Szene finde ich sehr gelungen. Mit eine der stärksten in diesem Roman.

Das Cover hat mich direkt angesprochen und ich finde es sehr schön gestaltet. Nach dem Lesen machen die vielen Rosen auch Sinn, vorher waren sie einfach nur schön.



„Symantriet - Das Erbe der Vergangenheit“ lässt sich meist flüssig lesen. Mich konnte die Geschichte nicht gleich erreichen. Der Start war etwas stockend und wegen Namensähnlichkeiten etwas holprig aber gegen Ende wurde es spannender und konnte mich auch einfangen. Die Idee gefällt mir und die Umsetzung ist sehr solide. Das Ende kam nun etwas plötzlich und lässt mich auf den zweiten Band warten, der laut Autorin in Arbeit ist und für den Herbst 2017 geplant ist. Ich bin gespannt. Den Roman kann ich sehr empfehlen.


4 von 5 Schnecken
Solide Leistung, am Ende recht stark und mitreißend


Mein Dank für das Leseexemplar geht an C. I. Harriot.
Durch das Bereitstellen des kostenlosen Leseexemplars wurde meine Meinung nicht beeinflusst.

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