Rezension #155: Die Insel der besonderen Kinder


Am 01.08.2013 bei KNAUR erschienen
ISBN: 978-3-426-51057-5
Genre: Fantasy
Sprache: Deutsch
Gelesen als Taschenbuch, 416 S. 


[www.droemer-knaur.de]



Manche Großeltern lesen ihren Enkeln Märchen vor. Was Jacob von seinem Opa hörte, war etwas ganz anderes: Abraham erzählte ihm von einer Insel, auf der abenteuerlustige Kinder mit besonderen Fähigkeiten leben, und von Monstern, die auf der Suche nach ihnen sind … Erst Jahre später, als sein Großvater unter mysteriösen Umständen stirbt, erinnert Jacob sich wieder an die Schauergeschichten und entdeckt Hinweise darauf, dass es die Insel wirklich gibt. Er macht sich auf die Suche nach ihr und findet sich in einer Welt wieder, in der die Zeit stillsteht und er die ungewöhnlichsten Freundschaften schließt, die man sich vorstellen kann. Doch auch die Ungeheuer sind höchst real – und sie sind ihm gefolgt …
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Erster Satz:
„Gerade als ich mich an den Gedanken zu gewöhnen begann, dass dieses Leben keine großen Abenteuer für mich bereithalten würde, geschah etwas Seltsames.“


„Die Insel der besonderen Kinder“ ist sehr angenehm geschrieben und lässt sich sehr flüssig lesen. Als Leser erlebe ich die Geschichte aus Jacobs Sicht. Ich finde hier wird einem als Leser wirklich alles geboten, Emotionen und dann diese Bildgewaltigkeit sind wirklich beeindruckend. Ich durfte Lächeln und traurig sein aber vor allem war ich eins, gefesselt. Nur sehr schwer konnte ich das Buch zur Seite legen, ich wollte einfach nur wissen wie es weiter geht. Was passiert als nächstes in Jacobs Geschichte, findet er Antworten und wenn ja welche.

Die Charaktere, vor allem Jacob gefallen mir sehr gut. Ich bekomme einen guten Einblick in sein Leben und in seine Gedanken. Ich fand Jacob gleich von Anfang an sympathisch und die Aktionen und Reaktionen sind sehr gut nachvollziehbar und authentisch. Jacob stellt sich seinem Abenteuer sehr mutig entgegen, das konnte ich Anfangs gar nicht recht glauben da er da so ein sehr langweiliges Leben führte aber er überrascht mich sehr.

Die Geschichte und die Szenen sind sehr genial ausgearbeitet und sehr bildgewaltig dargestellt. Mich hat die Geschichte schon nach den ersten Seiten nicht mehr losgelassen, so gefesselt war ich von den Gegebenheiten. Vom Schreibstil und von den Bilder die sich schnell in meinem Kopf gebildet haben. Ich wüsste gar nicht welches meine Lieblingsszene ist denn ich bin von jeder einzelnen überzeugt. Nicht einmal hatte ich das Gefühl das etwas nicht passt oder zu kurz kam. Mir gefiel es sehr gut das hier emotional auch einiges geboten wurde. So durfte ich traurig sein als Jacobs Großvater starb und ich durfte lächeln über so manch einen Ausdruck der gefallen ist und ich durfte mich auch überraschen lassen und die Zuneigung zwischen Jacob und Emma spüren.

Das Cover, hierzu muss ich sagen das ich die Ausgabe von 2013 bekommen habe und die passt unglaublich gut zu den Nachfolgern. Ich finde das Cover auch interessanter als das der neueren Ausgabe. Das ist zwar auch sehr gelungen aber es verrät mir persönlich zu viel.
Wahnsinnig gut fand ich in der Buchausgabe auch das es mit Abbildungen gespickt war, wurde ein Foto beschrieben konnte man es auch selbst ansehen. Die Fotoauswahl ist beeindruckend und unterstützt das Bild das ich durch die Geschichte an sich schon habe noch gewaltig. Auch die Seiten auf denen die Kapitelnummern stehen sind sehr schön gestaltet, das Buch ist für sich schon fast ein Kunstwerk.



„Die Insel der besonderen Kinder“ ist sehr flüssig zu lesen. Ransom Riggs ist es sehr schnell gelungen mich mit der Geschichte zu überzeugen. Die Geschichte hat mich bereits mit den ersten Seiten gepackt und nicht mehr losgelassen, ich gehe sogar noch weiter, sie hat einen Suchtfaktor. Die Charaktere gefallen mir sehr gut und die Szenen sind sehr bildgewaltig gestaltet. Die Aufmachung des Buches, das Cover und die Innengestaltung mit den Bilder, sind fantastisch und runden die ohnehin sehr überzeugende Geschichte noch zusätzlich ab. Ich weiß nicht wie ich so lange an dem Buch vorbei gehen konnte aber ich bereue keine einzige Seite. Ich kann „Die Insel der besonderen Kinder“ absolut empfehlen und kann es kaum noch erwarten den nächsten Band in den Händen zu halten.


5 von 5 Schnecken
Sehr hoher Fessel- und Suchtfaktor, absolut Bildgewaltig


Mein Dank für das Leseexemplar geht an die Verlagsgruppe Droemer Knaur.


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