Rezension #139: Make it Count - Sommersturm


Am 01.04.2016 bei Knaur erschienen
ISBN: 978-3-426-51814-4
Genre: Roman
Sprache: Deutsch
Gelesen als Taschenbuch, 304 S. 


[www.droemer-knaur.de]



Romantisch und sexy – Band 4 der „Make it count“-Reihe
Jen und Patrick könnten unterschiedlicher nicht sein. Jen hat alles. Sie ist bildhübsch, eine vorbildliche Tochter aus wohlhabender Familie und die absolute Musterstudentin. Sie wirkt rundum glücklich. Das große Glück hat Patrick nie erlebt, er glaubt nicht daran. Um seine Herkunft macht er in Oceanside ein großes Geheimnis, seine Gefühle hat er weggesperrt. Doch dann ist da dieser winzige Moment, der einen Sommersturm auslöst und Jens und Patricks Herzen zum Rasen bringt. Kann eine flüchtige Begegnung alles verändern? Oder ist es doch nur eine Träumerei, die an der Realität zerbrechen wird?
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Erster Satz:
„Der Wind lässt meine langen, braunen Haare tanzen.“


„Make it Count – Sommersturm“ ist sehr locker und flüssig geschrieben. Der Roman liest sich auch ebenso. Mich konnte die Geschichte von Jen und Patrick schnell finden und hat mich durch die Seiten fliegen lassen. Ich war sehr gefesselt und neugierig auf das Geheimnis. Ich durfte die Geschichte aus der Sicht von Jen und Patrick erleben und habe das sehr genossen.

Von der Autorin war mir bereits „Make it Count – Gefühlsbeben“ bekannt wobei ich „Make it Count – Sommersturm“ doch erheblich fesselnder und besser beschrieben empfinde. Die Autorin ist sich aber im Schreibstil treu geblieben. Mich hat wohl einfach die Geschichte der beiden mehr gefesselt.

Die Charaktere fand ich sehr gelungen. Jen und Patrick sind mir sehr schnell sehr sympathisch geworden. Mit wem ich so meine Probleme hatte war Kevin der Schnösel. Der war mir gleich sehr unsympathisch und das zog sich auch sehr durch das Buch.
Auch wenn Jen eher die Tochter aus gutem Hause ist und sich um die finanzielle Sicht nie Gedanken machen musste wirkt sie auf mich nicht arrogant. Sie ist liebenswert und sympathisch und sie stellt sich hinten an um Ihrem Vater eine gute Tochter zu sein. Ihre Aktionen und Reaktionen finde ich sehr passend auch wenn sie durchaus etwas früher zeigen könnte was genau sie will. 
Patrick ist eher der Geheimniskrämer, gerade was seine Vergangenheit angeht aber dennoch gefiel er mir gleich sehr gut. Er wirkt sehr liebenswert und er hat ein Ziel. Er handelt für sich sehr logisch. Allerdings merke ich ihm seine Unsicherheit an. Er hätte etwas früher anfangen können um Jen zu kämpfen aber er ist so sehr stimmig für das Gesamtpaket.
Kevin, was soll ich sagen der ist einfach ein Schnösel. Er will boykottieren aber da wäre eindeutig noch mehr gegangen, von ihm hätte ich etwas mehr Ärger erwartet aber auch er ist stimmig für die Gesamtgeschichte.
Mr. Maine ist ein gestandener Mann, der einen großen Verlust erleiden musste aber doch nicht loslassen kann obwohl es so scheint. Mir gefiel er sehr gut. Er ist fair zu seinen Arbeitnehmern. Seine Tochter nimmt er allerdings nicht so recht wahr sonst wäre es ihm wohl früher aufgefallen das Jen nicht sehr glücklich ist. Seine Menschlichkeit hat er in seinem Kapitel aber sehr gut gezeigt.

Die Szenen waren sehr gut durchdacht und gut beschrieben. Ich habe mich beim lesen sehr wohl gefühlt. Mir gefielen die Szenen an Bord sehr gut Aber auch die Szene um Mr. Main. Das Kapitel und die Szene die dort beschrieben wird gehört für mich zu den stärksten im Buch. Ich war sehr gerührt und mir liefen auch die Tränen.

Das Cover ist sehr passend zu den anderen drei „Make it Count“ Romanen und macht sich sehr gut in meinem Bücherregal auch wenn der Buchrücken sehr unspektakulär ist. Mir gefällt der Bildausschnitt auf dem Cover und mich konnte es auch ansprechen.

Für mich wurde das Lesen zu einem Erlebnis. Ich fand es sehr angenehm das ich schnell in die Geschichte hinein kam und sie mich auch so fesseln konnte das ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Mir gefielen die Charaktere sehr gut und auch die Szenen waren sehr gut beschrieben. Ich hatte beim lesen einfach ein sehr gutes Gefühl. Die Emotionen konnten mich erreichen und brachten mich an einigen Stellen zum schmunzeln, zum weinen und zum mitfiebern. Sehr angenehm fand ich auch das Andrew auch in der Geschichte aufgetaucht ist und somit auch von den Personen her ein Bogen zu den anderen Bänden geschlagen wurde.



„Make it Count – Sommersturm“ ist eine fesselnde Geschichte die mich schnell erreicht hat. Ich konnte den Roman nur schwer aus der Hand legen und die Charaktere und die Szenen machten mir das Lesen sehr angenehm. Die Emotionen konnten mich erreichen. Man braucht die anderen „Make it Count“- Romane nicht kennen um diese Geschichte zu verstehen aber das Hintergrundwissen rundet diese Geschichte noch ab. Ein tolles Leseerlebnis das ich absolut empfehlen kann.


5 von 5 Schnecken
sehr fesselnd und überzeugend


Mein Dank für das Leseexemplar geht an die Verlagsgruppe Droemer Knaur.

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