Rezension #143: Haus der tausend Spiegel


Am 12.09.2016 bei cbt erschienen
ISBN: 978-3-641-18287-8
Genre: Fantasy und Science Fiction, Jugendbuch
Sprache: Deutsch
Gelesen als eBook


[www.randomhouse.de]



Die junge Hexe Annik steht vor einem Rätsel, das über ihr ganzes Leben entscheiden wird: Sie hat den Auftrag, das Geheimnis um die Familie van Leuwen zu lüften. Doch kaum ist sie auf dem majestätischen Anwesen angekommen, machen ihr die Bewohner, Gabriel und Daniel, eindeutige Avancen. Und Annik macht eine finstere Entdeckung nach der nächsten. Ist hier tatsächlich ein mächtiger Spiegelzauber am Werk, gewirkt von einer bösen Hexe? Die sich die Seele und Liebe der van Leuwens auf ewig sichern will? Kann Annik sie besiegen? Denn langsam aber sicher verliebt sie sich, und das Ende ist vollkommen ungewiss ... 
[www.randomhouse.de]



Erster Satz:
„Annik brach früh am Morgen auf, nachdem sie eine Weile prüfend vor dem Spiegel gestanden hatte.“


„Haus der tausend Spiegel“ ist sehr flüssig geschrieben. Mir war es sehr schnell möglich in die Geschichte einzutauchen und die Spannung war sehr schnell da und konnte sich sehr gut bis zum Ende halten. Ich war gefesselt von Anfang bis Ende und ich habe den Schreibstil sehr genossen.
Von Susanne Gerdom kannte ich bislang noch keinen anderen Roman aber ich denke, wenn die anderen nur ansatzweise den Fesselfaktor haben wie „Haus der tausend Spiegel“ werde ich das sicher bald nachholen.

Die Charaktere sind interessant und Abwechslungsreich. Mir gefiel Annik sehr gut und ich bewundere sie für Ihren Mut bei Ihren Erkundungstouren durch das Haus. Spätestens bei dem Gang durch den Keller hätten mich dort keine zehn Pferde mehr hinbekommen. Auch ihre anderen Entscheidungen die sie traf fand ich sehr bemerkenswert. Und natürlich wie sie mit Gabriel, Daniel und dem jungen Elias umgeht ist erstaunlich. Annik nimmt kein Blatt vor den Mund wenn es um die Erwachsenen geht aber Elias lässt sie den Raum den der Junge braucht.

Die Szenen sind sehr gut gestaltet. Etwas düster und, gerade im Keller, fand ich es sehr beängstigend. Aber auch viele Szenen die was romantisches oder auch was sehr liebevolles haben. Gerade die Szenen mit Elias finde ich sehr liebevoll. Sehr gelungen fand ich auch das es in Einigen Kapiteln aus einer anderen Sicht dargestellt wurde und man als Beobachter Anniks einen Blick erhaschen konnte. 
Die Szene die mir am meisten im Gedächtnis blieb war die Szene im Keller. Ich muss gestehen es war schon sehr beängstigend aber das lag daran das ich auch hier ein sehr gutes Bild vor Augen hatte.
Susanne Gerdom ist es im Allgemeinen sehr gut gelungen mir ein gutes Bild zu machen. Ich konnte mir die Szenen sehr gut vorstellen, fast als sehe ich einen Film.

Das Cover ist einfach nur ein Hingucker. Ich finde es sehr gelungen und ansprechend. Es strahlt aber auch die Düsternis aus die sich auch in der Geschichte wieder findet.



„Haus der tausend Spiegel“ lässt sich sehr flüssig lesen und mich hat die Geschichte sehr schnell erreicht und konnte mich sehr gut hindurch tragen. Ich war einfach nur gefesselt. Auch wenn ich ansich kein Freund von düsteren Geschichten bin, so mag ich doch gute Fantasy und „Haus der tausend Spiegel“ ist eindeutig gute Fantasy. Wer also keine Angst vor düsteren Momenten hat mit „Haus der tausend Spiegel“ sehr gut beraten, ich kann den Roman auf jeden Fall sehr empfehlen.


5 von 5 Schnecken
etwas düstere aber sehr gute Fantasy mit hohem Fesselfaktor


Mein Dank für das Leseexemplar geht an die Verlagsgruppe Random House GmbH.

Kommentare