Rezension # 142: Witch Hunter


Am 18.03.2016 bei dtv erschienen
ISBN: 978-3-423-76135-2
Genre: Jugendbuch, Fantasy
Sprache: Deutsch
Gelesen als Hadrcover


[www.dtv.de]



Wer ist Freund? Wer ist Feind?
Als die 16-jährige Elizabeth mit einem Bündel Kräuter gefunden wird, das ihr zum Schutz dienen soll, wird sie in den Kerker geworfen und der Hexerei angeklagt. Doch wider Erwarten retten weder Caleb, ihr engster Freund und heimlicher Schwarm, noch ihr Lehrmeister Blackwell sie vor dem Scheiterhaufen. Stattdessen befreit sie in letzter Sekunde ein ganz anderer: Nicholas Perevil, der mächtigste Magier des Landes und Erzfeind aller Hexenjäger. Er lässt sie heilen und nimmt sie bei sich und den Magiern auf. Denn längst ist im Hintergrund ein Machtkampf entbrannt, und Elizabeth spielt darin eine Schlüsselrolle. Nun muss sie sich entscheiden, wo ihre Loyalitäten liegen.
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Erster Satz:
„Ich stehe am Rand eines Platzes, auf dem sich die Menschen drängen.“


„Witch Hunter“ ist einfach und flüssig geschrieben, es liest sich auch genau so. Mich konnte der Roman schon mit der Leseprobe überzeugen und das ist auch so geblieben. Durch den einfachen und flüssigen Schreibstil konnte ich den Roman fast in einem Zug durchlesen. Hilfreich war natürlich das ich die Geschichte um Elizabeth sehr spannend fand. Mich konnte die Geschichte sehr schnell einfangen und hat mich auch sehr gut durch getragen.

Lange bin ich um den Roman herum geschlichen obwohl es eigentlich mit der Leseprobe schon klar war das ich diesen Roman unbedingt lesen muss. Kürzlich traf der Roman bei mir ein und nun habe ich ihn gelesen, endlich weiß ich was nach dem Ende der Leseprobe geschehen ist, leider war ich viel zu schnell am Ende angelangt. Dafür freue ich mich nun umso mehr auf den Folgeband der am 11. November erscheint.

Die Charaktere, besonders Elizabeth fand ich sehr gelungen. Sie sind gut gestaltet und man merkt ihnen ihre Vergangenheit an, sie sind aber keinesfalls überzeichnet oder unrealistisch.
Elizabeth hat mich von Beginn an überzeugt. Sie macht in dem Roman eine sehr interessante Entwicklung durch, die sehr stimmig ist und die ich auch bewundere. 
Auch John konnte mich schnell überzeugen. Er wirkte auf mich gleich sehr sympathisch und mir gefällt es sehr gut wie er mit der Information umgeht die er bekommt.
Mit Caleb hatte ich so meine Probleme, mir ist klar das er für Elizabeth der beste Freund ist und ihre Familie. Dennoch hatte ich bei im gleich ein eigenartiges Gefühl. Für die Zeit die die beiden sich kennen war er mir zu kühl und er wirkte komisch. Er hat allerdings seine Berechtigung und er passt sehr gut in seine zugedachte Rolle.

Die Szenen, sind sehr gut ausgearbeitet und anschaulich beschrieben. Ich hatte sehr schnell ein Bild von der jeweiligen Situation vor Augen. Und natürlich waren viele Szenen dabei die mir sehr gut gefallen haben. Die Szene die mich allerdings am meisten berührt hat war nach dem Überfall auf Fifer und Elizabeth als sie zum Anwesen zurück kehrten.

Das Cover, schlicht aber sehr ansprechend. Für mich ist das Cover sehr gelungen und rundet das Gesamtwerk gekonnt ab. Ich mag den Aufbau sehr und die abgebildete junge Frau zog mich gleich in ihren Bann. Auch das das Symbol XIII mit eingebaut ist passt sehr gut.



„Witch Hunter“ ist einfach und flüssig geschrieben. Mich erreichte die Geschichte sehr schnell und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die Charaktere und Szenen waren sehr stimmig ausgearbeitet und auch beschrieben. Mich konnte der Roman auf ganzer Linie überzeugen und die Fortsetzung kann ich kaum erwarten. „Witch Hunter“ ist absolut lesenwert.


5 von 5 Schnecken
Absolut überzeugend und fesselnd

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