Rezension #137: Die Helle Flamme der Magie

Black Blade

Am 04.10.2016 bei ivi erschienen
ISBN: 978-3-492-70357-4
Genre: All Age Fantasy
Sprache: Deutsch
Gelesen als 336 Seiten, Klappenbroschur


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Aller guten Dinge sind drei - das Finale der »Black Blade«-Trilogie!
Als Diebin hat Lila Merriweather eine Begabung für drei Dinge: Erstens, sich in den Schatten zu verbergen. Zweitens, überall unbemerkt einzubrechen. Und drittens, Geheimnisse zu lüften. Diese Talente kommen ihr auch bei ihrer Arbeit als Bodyguard der Sinclair-Familie zugute - immerhin eine der mächtigsten magischen Mafiafamilien in Cloudburst Falls. Jeder weiß, dass Victor Draconi sie und die anderen Familien einkassieren will - und vorhat, jeden einzelnen Sinclair umzubringen. Doch was niemand weiß, ist, dass Lila ihm auf den Fersen ist. Auf keinen Fall wird sie zulassen, dass der Mann, der ihre Mutter getötet hat, weiteren Menschen, die ihr etwas bedeuten, Schaden zufügt. Nicht so lange es noch Häuser gibt, in die sie einbrechen kann, nicht so lange es noch Dinge gibt, die sie stehlen muss und besonders nicht so lange Devon Sinclair an ihrer Seite kämpft ...
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Erster Satz:
„Du bist der schlechteste Dieb, den ich je gesehen habe.“


„Die Helle Flamme der Magie“ ist wie wir es von den Vorgängern bereits kennen sehr locker und flüssig geschrieben und lässt sich auch genau so lesen. Jennifer Estep ist ihrem Schreibstil treu geblieben und das ist auch gut so, ich mag es. Mit den ersten Zeilen hatte die Geschichte mich gefangen genommen und schon konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich war gefesselt und sehr neugierig wie es weiter ging. Allerdings wurde ich auch trauriger je näher es sich dem Ende neigte, nun ist die Geschichte vorbei, sehr schade. Die Emotionen kamen sehr gut bei mir an und auch die Kampfszenen ließen mich mitfiebern. Wir erleben die Geschichte aus Lilas Sicht.

Ich kannte bereits die anderen Bände der Black-Blade-Trilogie daher war der Schreibstil keine Überraschung. Ich finde die Art sehr gut und freue mich das Jennifer Estep sich hier treu geblieben ist. Sie hat ihren Stil gefunden. 

Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet. Ich finde Lila, Devon und Co sehr gelungen. Da Lila der Hauptcharakter ist bekommt man in ihre Gedanken natürlich den besten Einblick und man erfährt von ihr auch am meisten. Darum ist es wohl kaum verwunderlich das sie mir auch am besten gefallen hat. Ganz einfach weil sie so ist wie sie ist. Aber auch wegen ihrem Mut und weil sie ein sehr gutes Gefühl hat das ihr sehr oft hilft.
Deah hat mir auch sehr gut gefallen, auch wenn man von ihr nicht soviel erfährt. Das was ich von ihr weiß genügt mir aber um sie zu mögen. Sehr beeindruckend finde ich was Deah in der Gasse sagt und tut. Da ich nichts verraten möchte muss das als Hinweis genügen. Ich mag Deah und hätte gerne noch mehr über sie erfahren. Vor allem über das was sie mit Victor und Blake durchgemacht hat.

Die Szenen sind, wie von Jennifer Estep gewohnt, sehr gut beschrieben. Ich hatte das Gefühl ich wäre dabei. Besonders die letzte und Entscheidende Auseinandersetzung fand ich sehr gelungen. Die Kampfszenen im besonderen sind detailliert beschrieben das ich schnell ein Bild vor Augen hatte. Emotional am bewegendsten und auch die Szene die mir am ehesten im Gedächtnis geblieben war ist das was sich im Herrenhaus abgespielt hat. Auch hier gehe ich nicht ins Detail. Mich hat der Part aber sehr berührt.

Das Cover finde ich einfach nur klasse. Ich mag die Einfachheit aber auch das es nicht zu einfach ist. Die hellen Farben und die tollen Augen finde ich sehr gelungen und natürlich passt es sehr gut zu den anderen beiden Bänden. Es sieht auch noch super im Regal aus. Für mich war die Covergestaltung (allerdings beim ersten Band) mit ein großer Punkt warum ich mich für die Reihe entschieden habe. Ich stehe einfach auf Cover die mich ansprechen.

Es handelt sich bei „Die Helle Flamme der Magie“ um den dritten und finalen Band der Trilogie. Natürlich sollten die Vorgänger bekannt sein. Das lesen war für mich ein Erlebnis weil ich einfach nur durch die Seiten geflogen bin, so gut trug mich die Geschichte. Ich war gefesselt und finde es einfach nur schade das es zu Ende ist. Für mich ein würdiger Abschluss einer hervorragenden Trilogie.



„Die Helle Flamme der Magie“ ist wie gewohnt sehr flüssig geschrieben. Mich hat die Geschichte schon ab den ersten Zeilen gefesselt und ich finde es sehr schade das die Trilogie nun ein Ende gefunden hat. Das Ende allerdings finde ich sehr würdig. Überzeugende Charaktere die schon bekannt sind, einige Erinnerungen an die vorherigen Bände und unglaublich tollte Szenen, abgerundet durch das klasse Cover. Für mich war es ein Lesegenuss und ich kann „Die Helle Flamme der Magie“ und die Gesamte Black-Blade-Trilogie absolut empfehlen.


5 von 5 Schnecken
Würdiges Ende und sehr fesselnd


Mein Dank für das Leseexemplar geht an Piper.

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