Rezension #132: The Club – Flirt


Am 01.04.2016 bei Piper erschienen
ISBN: 978-3-492-06041-7
Genre: Erotische Geschichten
Sprache: Deutsch
Gelesen als 400 Seiten, Klappenbroschur


[www.piper.de]



Der heißeste Gefühlssturm des Jahres!
Jonas muss verrückt geworden sein. Immerhin hat er sich gerade bei einer sündhaft teuren Datingagentur angemeldet, obwohl es in Seattle mehr als genug Frauen gibt, die mit ihm zusammen sein wollen. Aber genau deshalb braucht er »The Club«: Er möchte nicht nur eine einzige Frau glücklich machen. Im Gegenteil. Er liebt die Abwechslung und genießt seine Freiheit. Zumindest bis er am nächsten Morgen seine E-Mails öffnet und eine private Nachricht der Mitarbeiterin entdeckt, die seine Anmeldeunterlagen ausgewertet hat. Sie möchte anonym bleiben, muss nach Jonas' Lobeshymnen auf sich selbst aber einfach etwas loswerden, das sein übergroßes Ego zutiefst erschüttern dürfte … Dann verrät sie ihm ihr intimstes Geheimnis, und er weiß sofort: Sie ist perfekt. Er muss sie finden. Sofort. Koste es, was es wolle.
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Erster Satz:
„Name??
Ich atme tief ein und aus.“


„The Club – Flirt“ ist einfach und flüssig geschrieben und lässt sich auch eben so lesen. Wie erleben die Geschichte zum Teil aus der Sicht von Jonas aber auch aus der Sicht von Sarah. Erzählt wird aus der Ich-Perspektive. Die Sicht aus beiden Perspektiven finde ich sehr interessant denn ich bekomme hier einen ganz anderen Einblick in die Geschichte als wenn ich es nur von einer Perspektive aus sehe. Das Buch lässt sich schnell und einfach lesen aber leider konnte mich die Geschichte so gar nicht richtig packen, was zum einen an den Charakteren, insbesondere Jonas lag, zum anderen finde ich die Story auch nicht wahnsinnig packend, hier wäre eindeutig mehr drin gewesen.

Die Charaktere, nun beide Charaktere, Sarah und Jonas sind über zwanzig aber Jonas kommt mir mit seinen fast dreißig, oder ist er sogar schon älter, oft so vor als sei er ein Jugendlicher. Er ging mir streckenweise sehr auf die Nerven. Auch Sarah, obwohl sie schon etwas angenehmer war, wirkte auf mich nicht wirklich altersentsprechend. Wobei ich Sarah sehr viel sympathischer und authentischer fand als Jonas. So richtig überzeugend fand ich beide nicht.

Die Szenen, besonders die Erotischen Szenen sind mir zu oberflächlich und wirken ab und zu nur so dahin geschrieben. Hier habe ich mehr erwartet. Ansonsten sind die Szenen ganz ordentlich beschrieben aber auch die konnten mich in der Gesamtheit nicht wirklich überzeugen. 
Enttäuscht bin ich das hier nicht mehr aus den Situationen heraus geholt wurde. Die Geschichte ist etwas sehr flach und Lust auf einen zweiten Band wird, wenn überhaupt erst im Epilog gemacht. Hier wird bestenfalls ein kleiner Grundstein gelegt aber das nicht mal sehr solide.

Das Cover ist in meinen Augen volle Punkte wert. Es ist sehr ansprechend aber nicht aufdringlich und wirkt durch die farbliche Gestaltung sehr elegant.

Ich hatte das Gefühl das hier mit angezogener Handbremse gefahren wurde. Technisch ist es ganz gut geschrieben. Es liest sich flüssig aber mich konnte „The Club – Flirt“ nicht richtig packen. Es ist flach, die Charaktere und die Szenen sind nicht überzeugend. Die Idee, puh, was war jetzt die Idee hinter der Geschichte? Er sucht Sie und findet Sie auch und dann im Epilog, etwas Action. Hier geht eindeutig mehr und es geht auch besser. Eine Erotische Geschichte sieht in meinen Augen auch etwas anders aus als diese oberflächliche Beschreibung. Ob ich neugierig bin auf den zweiten Band? Ich denke für mich ist die Reihe um „The Club“ mit diesem Band abgeschlossen.


:
„The Club – Flirt“ ist vom Schreibstil her ganz gut und vor allem flüssig geschrieben allerdings konnten mich die Charaktere und die Szenen nicht überzeugen. Zu flach, oberflächlich, Jonas als Hauptcharakter zu kindisch. Ich hatte mir mehr erhofft und gewünscht. Von mir gibt es hier nur ein „Kann man lesen“.


3 von 5 Schnecken
Es geht besser


Mein Dank für das Leseexemplar geht an den Verlag Piper

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