Rezension #125: Mauerblümchen

Bea Lange

Am 12. August 2016 bei Bookshouse erschienen
ISBN: 978-9963-53-489-0
Genre: Romance
Sprache: Deutsch
Gelesen als eBook


[www.bookshouse.de]



Die schüchterne Melina hat gelernt, sich hinter einer Maske zu verstecken. Thomas dagegen ist cool und amüsiert sich über die „verklemmte Schachtel“, bis er in Todesgefahr gerät und ausgerechnet Melina ihn rettet. Thomas ist in seinen Grundfesten erschüttert und traumatisiert. Von Albträumen und Flashbacks geplagt, sucht er die Nähe seiner Retterin. Er ignoriert ihre schroffe Abwehr, und völlig überrumpelt lässt sie ihn in ihr Leben. Es prickelt und sie haben heißen Sex, bis sich Melina unerwartet wieder in ihr Schneckenhaus zurückzieht. Doch Thomas lässt sich nicht so einfach abservieren. Zwei mutige Protagonisten mit Ecken und Kanten nehmen uns mit auf eine romantische und nicht alltägliche Reise. Genauso muss Liebe sein. 
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Erster Satz:
„Melina öffnete die Augen.“


„Mauerblümchen“ ist locker und flüssig geschrieben und lässt sich auch eben so locker und flüssig lesen. Der Leser bekommt einen Einblick in die beiden Hauptcharaktere Melina und Thomas. Der Roman ist emotional hat aber auch etwas Witz.
Ich habe vorher bereits „Kaktusblüte“ von Bea Lange gelesen und daher war „Mauerblümchen“ für mich unvermeidbar. Mir gefällt der Schreibstil sehr gut. Außerdem ist „Mauerblümchen“ ebenso wie auch „Kaktusblüte“ sehr fesselnd, so dass ich den Roman kaum aus der Hand legen konnte und die Geschichte fast in einem Rutsch durchgelesen habe.

Die Charaktere sind interessant gestaltet wobei ich gestehen muss das ich Thomas am Anfang gar nicht leiden konnte, er ging mir mit seiner Art sehr auf die Nerven, das hat sich allerdings im Laufe der Geschichte gebessert. Auch wenn er sich treu blieb mit seiner aufdringlichen Art aber ich empfand es nicht mehr als störend da er Melina helfen wollte und nach dem Übergriff auch irgendwie Menschlicher wirkte.
Melina mochte ich von Anfang an. Auch wenn Grufti etwas barsch war aber das war einfach ihre Möglichkeit sich selbst zu schützen. Melina zeigt hier eine breite Palette ihrer Schauspielkunst. Gruft i und Püppchen aber am besten gefiel sie mir als sie sie selbst war und ich kann Thomas da verstehen das es sich in die wahre Melina verliebt hat.
Sehr schön empfand ich auch das die anderen Charaktere, Jo und Mike aber auch das Team, Laura und Sophie eine Rolle spielen.

Die Szenen empfand ich als sehr gut beschrieben, und es gab einige die mich berührt haben. Die Szene die mir am besten gefallen hat war eher gegen Ende als Thomas und Melina im Cafe waren und plötzlich sitzt Melina mit den anderen Frauen zusammen.
Allgemein fand ich die Szenen sehr realistisch und auch sehr passend für das Gesamtwerk.

Das Cover hat mich direkt angesprochen und ich finde es sehr passend auch gerade wenn man den ersten Band mit einbezieht. Das Cover bleibt sich im Stil treu und ich mag die Farben.

Es ist der zweite Band der „ Café au Lait und ganz viel Liebe“-Reihe. Man versteht die Geschichte auch ohne den ersten Band „Kaktusblüte“ zu kennen aber die bessere Übersicht bekommt man wenn man „Kaktusblüte“ vorher bereits gelesen hat.



„Mauerblümchen“ ist locker und flüssig geschrieben und liest sich auch so. Ich mag die Charaktere und auch das man in beide Hauptcharaktere einen Einblick bekommt. Die Szenen sind authentisch und das Cover rundet das Gesamtwerk ab. Eine sehr gelungene Geschichte die sich sehr gut liest und die einen trägt ich kann „Mauerblümchen“ absolut empfehlen.


5 von 5 Schnecken
Sehr gelungen und fesselnd


Mein Dank für das Leseexemplar geht an Bookshouse.

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