Rezension #112: Geteiltes Blut


Am 01.08.2016 bei ivi erschienen
ISBN: 978-3-492-70422-9
Genre: All Age Fantasy
Sprache: Deutsch
Gelesen als Klappenbroschur, 384 Seiten


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Ihre Magie birgt ein dunkles Geheimnis
Nachdem die Sommerferien und ihr achtzehnter Geburtstag in einer Katastrophe endeten, freut Jillian sich auf ihr zweites Schuljahr an der Winterfold Akademie. Doch schon bald bemerkt sie, dass im umliegenden Wald seltsame Dinge vor sich gehen – unbekannte Mächte scheinen sie zu verfolgen. Schnell wird klar: Die Bedrohung kommt nicht von außen, sondern hat ihren Kern in der Akademie. Für Jillian wird es immer schwieriger, ihre wahre Abstammung zu verbergen und ihr größtes Geheimnis zu bewahren. Und um den rätselhaften Vorkommnissen auf den Grund zu gehen, muss sie sich ausgerechnet auf die Suche nach ihren dämonischen Wurzeln begeben ...
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Erster Satz:
„Der Wecker klingelte und riss mich unsanft aus dem Schlaf.“


„Geteiltes Blut“ ist, wie auch der Teil eins, angenehm locker und leicht geschrieben und lässt sich sehr flüssig lesen. Als Leser erlebt man die Geschichte aus Jillians Sicht und bekommt einen sehr guten Einblick in ihre Gefühle und Gedanken. Anders als in „Mystische Mächte“ empfand ich den Beginn der Geschichte als etwas träge und die letzten Szenen vergingen sehr schnell. Allerdings wird auch in „Geteiltes Blut“ auf unnötige Wiederholungen verzichtet, die benötigten Informationen sind sehr gut eingebunden.

Die Geschichte als solches ist sehr spannend und konnte mich sehr gut erreichen. Die Emotionen konnten mich erreichen. Auch wenn der Start etwas träge war konnte mich „Geteiltes Blut“ packen und hat mich gut durch getragen.

Mein Lieblingscharakter in „Geteiltes Blut“ ist nicht so einfach auszumachen. Natürlich ist Jillian mir sehr sympathisch, sie kommt authentisch rüber und handelt auch für ihren Charakter sehr logisch. Mir hat aber Conchobhar oder auch Cox, der Kobold, sehr gut gefallen und irgendwie hat er mich etwas an Dobbie aus Harry Potter erinnert. Cox ist ein witziger Geselle der Jillian eine gute Hilfe ist. In meinen Augen ist Cox ein gut eingebundener Neuzugang und mir unheimlich ans Herz gewachsen. Ich bin gespannt wie er sich weiter entwickelt. Noch ein Neuzugang, bei dem ich mir lange sehr unsicher war was ich von ihm halten soll, Chaz. Er war mir lange ein Rätsel und ich konnte nicht einordnen auf welcher Seite er steht hat mich sehr überrascht und konnte mich auch sehr überzeugen. Etwas undurchsichtig aber wenn man die „Auflösung“ liest ergibt alles einen Sinn und sein Handeln und die Reaktionen sind stimmig.

Meine Lieblingssituation in „Geteiltes Blut“ ist als Jillian zu Chaz ins Zimmer geht und Chaz, krank im Bett liegt. Das die Männer auch immer so leiden müssen und das die schlimmste Erkältung ist die es gibt. Ich fand es eine klasse Situation die , wie ich denke, viele auch im realen kennen.

Ich führe keine Bestenliste aber diese Reihe spielt recht weit oben mit. Allerdings finde ich „Geteiltes Blut“ etwas schwächer als „Mystische Mächte“ was mit an der Trägheit liegt, außerdem empfand ich das Ende sehr eilig. „Geteiltes Blut“ ist sehr Spannend und ich erlebte einige Wendungen die mich durchaus überrascht haben. Insgesamt finde ich den Mittelteil dieser Trilogie sehr gelungen. Da ich aber keine halben Punkte vergebe runde ich hier bei dem Ergebnis etwas ab. Dennoch ist es ein sehr angenehmes Leseerlebnis. Mit dem sehr angenehmen Cover macht sich das Buch auch sehr gut in meinem Bücherregal.




„Geteiltes Blut“ ist ein gelungener zweiter Teil einer Trilogie. Der etwas schwächer als der erste Teil ist aber dennoch sehr spannend ist und einige interessante Wendungen zu bieten hat. Auch die Emotionen und der Witz haben hier einen guten Platz. Die Trilogie ist ansprechend sehr spannend und weiß zu überzeugen. Ich kann „Geteiltes Blut“ sehr empfehlen allerdings sollte vorher der erste Band gelesen werden.


4 von 5 Schnecken



Mein Dank für das Leseexemplar geht an Piper.

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