Rezension #106: Die Spur ins Schattenland


Am 11.07.2016 bei cbj erschienen
ISBN: 978-3-641-19524-3
Genre: All Age Fantasy
Sprache: Deutsch
Gelesen als eBuch


[www.randomhouse.de]



Alle denken, Max wäre ertrunken. Nur seine beste Freundin Charlie glaubt das nicht. Schließlich war sie dabei, als er am Mühlsee ins Wasser sprang. Sie allein weiß, was genau dort passiert ist. Unheimliche Wesen haben ihn in eine andere Welt entführt! Aber Charlie kann Max in ihren Träumen sehen und sie ist überzeugt, sie muss nur seinen Spuren folgen, um ihn nach Hause zu holen. Und so folgt Charlie ihnen, selbst über die Grenzen dieser Welt hinaus – ins Schattenland ... 
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Erster Satz:
„Er schaut mich immer noch an.“


„Die Spur ins Schattenland“ ist flüssig geschrieben und lässt sich auch ebenso flüssig und leicht leicht lesen. Anfangs finde ich es etwas verwirrend aber die Verwirrung löst sich gut auf. Die Geschichte kommt gut in Fahrt und wird zum Ende immer schneller. Ich fühlte mich gut unterhalten und konnte auch meine Gedanken gut schweifen lassen und in die Geschichte eintauchen.

Hier wird aus unterschiedlichen Sichten geschrieben. Ich hätte mir gewünscht das die Namen der Personen die gerade aktuell sind auch in der Überschrift erwähnt worden wären aber auch so versteht man recht schnell aus wessen Sicht gerade geschrieben wird. Die Notizen werden sehr gut und deutlich dargestellt.

Bislang hatte ich keinen Roman von Jonathan Stroud gelesen aber mit „Die Spur ins Schattenland“ konnte der Autor mich überzeugen.

Natürlich gab es hier einige berührende Szenen am bewegendsten fand ich die Szene am Ende, als Charlie die Tanzfläche betreten sollte aber auch das Schreiben der Therapeuten fand ich sehr, aufschlussreich. 

Charlie ist mir sehr ans Herz gewachsen aber auch Max wurde mir sympathisch auch wenn er nicht so aktiv an der Geschichte beteiligt war. Ich glaube das war eine ganz besondere Freundschaft und beide Seiten waren sehr glücklich mit dem anderen. Verblüffend fand ich die Reaktionen von Charlie, nachdem sie die Geschichte erzählt hat und die ersten Reaktionen erfahren hat. Das Charlie schnell gemerkt hat was sie lieber nicht sagen soll und wie schnell sie durchschaut hat was die anderen „erwarten“ zu hören.
Auch Jamie hat mir sehr gefallen gerade weil er Charlie durchschaut hat und wusste das es nicht so toll ist wie sie allen weiß machen wollte. Ein toller Bruder. Die Mutter und das Ärztegespann waren so typisch Erwachsene.
Die Charaktere empfand ich als sehr stimmig im agieren und reagieren.

„Die Spur ins Schattenland“ lies sich wirklich sehr schnell lesen da es schnell an Fahrt gewonnen hatte und gefühlt immer schneller wurde fühlte ich mich zum Ende hin allerdings etwas gehetzt. Eine spannende, fantastische Geschichte mit viel Tempo die ich nicht so leicht weglegen konnte.

Das Cover von „Die Spur ins Schattenland“ fand ich sehr ansprechend und nicht zu aufdringlich. Es passt sehr gut zu der Geschichte und findet sich auch in Teilen im inneren des Buches wieder. Als Illustration zu den Kapitelanfängen. Insgesamt sehr stimmig.



„Die Spur ins Schattenland“ ist eine rundum stimmige Geschichte in einem tollen Gewand. Ich mochte die Spannende Geschichte die schnell Fahrt aufnahm sehr. Zum Ende wurde das Tempo immer weiter angezogen. Ein tolles Leseerlebnis und eine Geschichte die ich unbedingt empfehlen kann.


Spannend, fantastisch mit Tempo


Mein Dank für das Leseexemplar geht an die Verlagsgruppe Random House GmbH.

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