Rezension #103: Als die Zeit vom Himmel fiel

Mella Dumont 

Am 24. September 2015 bei CreateSpace Independent Publishing Platform erschienen
ISBN: 978-1517351038
Genre: Belletristik, Fantasy
Sprache: Deutsch
Gelesen als eBuch


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Während ihre Freunde die Welt bereisen oder studieren, arbeitet Karla an einer Tankstelle – ihre Vorstellung von einem entspannten Leben nach dem Abitur. Aber mit ihrer Ruhe ist es vorbei, als Karla nachts den Schalter schließt, weil sie glaubt, einen Überfall gesehen zu haben. Die Chefin ist stinksauer – und Karla kann ihr nicht erklären, dass sie eine Vision von einem Mann mit Waffe hatte. Schließlich stolpert Karla in Jakob, dessen selbstsichere Art sie fasziniert und gleichzeitig ein wenig ängstigt. Noch während sie versucht, die Wogen in ihrem kleinen Universum zu glätten, haben andere längst Pläne für sie gemacht. Denn durch ihre Fähigkeit, deren volle Tragweite Karla nicht erahnt, wird sie unendlich wertvoll … »Jeder Mensch kann zeitreisen.« Mella Dumont interpretiert das Thema auf ihre eigene unnachahmliche Art – im Spannungsfeld zwischen Romantik, Action und den Dimensionen der Zeit. »Als die Zeit vom Himmel fiel« ist ein in sich abgeschlossener Einzelband. 
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Erster Satz:
„Jeden Tag stand er auf, duschte und trank Kaffee.“


„Als die Zeit vom Himmel fiel“ ist angenehm leicht und locker geschrieben allerdings stellenweise, besonders am Anfang auch etwas verwirrend, die legt sich aber schnell. Die Geschichte liest sich leicht und locker, sie ist spannend und lässt Raum für Vermutungen.

Bislang hatte ich noch keinen Roman von Mella Dumont gelesen aber die Art wie sie schreit ist interessant und macht mir schon Lust auf mehr.

Berührende und Spannende Momente gab es einige in diesem Roman und die Emotionen, sowie die Spannung kamen auch bei mir an aber ich empfand sie jetzt nicht als umwerfend. Allgemein gefällt mir die Idee zur Geschichte recht gut, die Umsetzung ist aber dennoch ausbaufähig. Zum einen weil es Strecken gibt, gerade am Anfang, die zwar notwendig sind aber sich doch etwas ziehen. Der Spannungsbogen baut sich recht gut auf und hält sich dann auch ganz gut. Als Gesamtpaket gelungen konnte mich aber nicht hundertprozentig überzeugen.

Die Charaktere sind allgemein schon ansprechend und interessant aber auch hier fehlt mir etwas. Der Druck der auf Karla ausgeübt wird, seitens der Firma, den kann ich nicht so ganz so gut spüren. Im großen und ganzen reagieren und agieren die Charaktere aber verständlich und nachvollziehbar. Hier wäre etwas mehr tiefe und pepp nicht die schlechteste Entscheidung.

Die Szenen sind gut beschrieben aber wirken auf mich auch etwas oberflächlich, hier könnte auch noch etwas bildgewaltiger beschrieben werden.

Alles in allem ist es ein sehr interessantes Thema deren Umsetzung mich nicht ganz so vom Hocker reißt aber auch nicht schlecht ist. Die Idee ist super, die Umsetzung noch ausbaufähig. Ich fühlte mich nicht ganz so hingerissen und durch getragen.



„Als die Zeit vom Himmel fiel“ ist ein interessanter Roman der mich mit der Idee überzeugen konnte aber nicht gänzlich mit der Umsetzung. Hier empfinde ich einiges doch noch ausbaufähig. Hier könnte man noch einiges mehr rausholen. Ich finde „Als die Zeit vom Himmel fiel“ durchaus lesenswert.


Klasse Idee, bei der Umsetzung geht mehr

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