Rezension # 79: Götter

Will Hofmann

Am 29.02.2016 beim fabulus-verlag erschienen
ISBN: 978-3-944788-19-7
Genre: Fantasy
Sprache: Deutsch
Gelesen als gebundene Ausgabe


[www.fabulus-verlag.de]



In Deutschland gibt es vier geheime Reservate, in denen, nach Geschlechtern getrennt, Männer und Frauen wie Sklaven gehalten und körperlich sowie sexuell durch sogenannte Götter ausgebeutet werden. Diese gebärden sich zu ihrem eigenen Vorteil als Herren über Leben und Tod und führen über ihre Untertanen ein strenges Regiment bis hin zur Todesstrafe.
Diesem Terrorregime entfliehen unabhängig voneinander Agnes und Günter. Sie treffen sich zufällig in der Freiheit, tun sich zusammen und müssen das zivilisierte Leben von Grund auf neu lernen. Mithilfe von Freunden gelingt ihnen dieser Prozess erstaunlich schnell. Zugleich entsteht bei ihnen der Wunsch, die vermeintlichen Götter zu entmachten. Werden sie diesen Kampf erfolgreich bestehen? 
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Erster Satz:
Die Frau fiel ihm sofort ins Auge.

Meine Meinung zur Leseprobe
Verwirrend aber reizvoll
Es ist locker aber in leicht „gehobener“ Sprache geschrieben. Ich finde es sehr spannend den Kontrast, zwischen dem Kartoffelverkäufer der die Welt scheinbar kennt und Anges die ihre Welt erst entdeckt, zu sehen. Ja ich empfinde es auch noch als etwas verwirrend aber dennoch ist es eine sehr spannende Geschichte die mich reizt, tiefer einzutauchen. Ich bin gespannt wie die beiden Welten aufeinander treffen und wie und was Agnes noch entdeckt. Und es gibt auch noch zwei weitere.
Das Cover finde ich sehr ansprechend. Ich mag schlichte Cover aber es sagt schon ein wenig aus, die Umzäunung und der Flieger der die Frauen abholt um von den Göttinin belohnt zu werden.
Verwirrend und reizend. Ich würde gerne mitlesen.

Meine Meinung zum Buch:
Sehr schwierig. Größtenteils ist der Schreibstil relativ schlicht gehalten aber immer mit anspruchsvolleren Sätzen aufgepeppt. Was mir gar nicht gefiel waren die anstrengenden Sätze rund um Agnes. Die Sprache ist schwer und anstrengend zu lesen. Besonders wenn es um die Beschreibungen geht wie Hügeltiere, Asttiere, etc. diese Ausdrücke machen es nicht leichter.
Auch waren hier einige Fehler zu finden, besonders in einem Abschnitt der von Inga handelt und dort mehrfach Agnes genannt wurde, die hätten auffallen müssen.
Mit den Zeitsprüngen und verschiedenen Handlungssträngen hatte ich auch so meine Probleme. Hier hieß es das einige Zeit vergangen war, was bei Agnes' Geschichte auch stimmte aber an anderer Stelle wird direkt an dem Geschehenen angeknüpft. Das ist für mich nicht stimmig.

Die einzelnen Handlungen sind sicherlich interessant aber mich konnte es nicht überzeugen. Für mich war leider nach etwa der Hälfte Schluss. Die Idee ist interessant aber die Umsetzung konnte mich nicht überzeugen. Meiner Ansicht nach wurde hier zu viel gewollt. Etwas weniger wäre sicherlich besser gewesen. Die Aufteilung der Abschnitte, die Sprünge zwischen den Personen und den Zeiten waren für mich zu viel.



Keine schlechte Idee aber die Umsetzung hat mich nicht überzeugt. Es handelt sich hier um eines der wenigen Bücher die ich abbrechen musste da ich mit der Umsetzung starke Probleme hatte. Die Leseprobe verspricht einiges aber der Roman kann es nicht halten.

2 von 5 Schnecken



Mein Dank für das Leseexemplar geht an vorablesen und den Fabulus Verlag.

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