Rezension # 58: Alles so leicht

Meg Haston 

Am 13.07.2015 bei Thienemann erschienen
ISBN: 978-3-522-20215-2 
Genre: Jugendbuch
Sprache: Deutsch
Gelesen als Gebundene Ausgabe



[www.thienemann-esslinger.de]





Stevie hat nichts mehr zu verlieren. Sie ist fest entschlossen, aus diesem Körper, aus diesem Leben zu verschwinden. Aber alle wollen sie daran hindern. Ihr Vater, der sie ins Therapiezentrum einweisen ließ. Anna, die so ganz anders ist als die anderen Seelenklempner. Und selbst den Mädchen, mit denen sie ein Zimmer und ein Schicksal teilt, fühlt sich Stevie jeden Tag näher. Aber sie wird sich nicht öffnen, sie hat schließlich einen Plan.

Ehrlich bis zur Schmerzgrenze, mitfühlend und hoffnungsvoll erzählt.
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Meg Haston hat „Alles so leicht“ sehr locker geschrieben. Es liest sich gut und flüssig und ist sehr emotional. Mich hat die Geschichte von Stevie sehr gut erreicht und auch gut mitgetragen.

Seelenklempner und Essstörungen, sind nicht gerade Themen für jedermann aber heutzutage immer häufiger und auch gesellschaftsfähiger. Hier ist es sehr gut gelungen die Essproblematik gut zu verpacken ohne das es eine detaillierte Anleitung ist oder aber zu oberflächlich. In meinen Augen sehr Jugendgerecht geschrieben. Aber auch für Erwachsene super.

Die Charaktere sind sehr gelungen. Sie sind authentisch und ich konnte die Gefühle gut nachvollziehen. Auch die Handlungen sind logisch. Natürlich mag ich Stevie sehr gerne, aber auch Anna finde ich sehr faszinierend.

Das Cover hat mich mit der Leichtigkeit überzeugt. Sehr schön gemacht.


Für mich ein rundum gelungener Jugendroman der nicht nur für Jugendliche super ist. Es passt alles, von der Geschichte über die Emotionen bis hin zum Cover. Absolut lesenswert.


5 von 5 Schnecken
Absolut lesenswert.

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